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Vor drei Jahren hatte ich im Internet auf der Suche nach
einem lohnenden Urlaubsziel die "Corfelios-Hompage"
entdeckt. Was ich dort sah, gefiel mir sehr gut, auch
der angeforderte Katalog war viel versprechend. Letzten
Herbst war es dann soweit - wir entschieden uns ziemlich
spontan, 2005 nach GRIECHENLAND zu fliegen. Im Anschluss
werde ich meine Eindrücke (Reisetagebuch) schildern.
Hinweis:
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PROLOG
Freitag, 03 06 2005. Hektische Vorbereitungen,
Abfahrt um 0300 Uhr Früh nächsten Tag geplant. Koffer
packen, wiegen - wir erreichen ziemlich genau die
erlaubten 60 kg. Da der Auspuff meines Autos ziemlich
wackelt, beschließen wir mit dem Golf nach WIEN zu
fahren. Um 2330 Uhr kurz schlafen gelegt, 2 1/2 Stunden
sind besser, als gar kein Schlaf ...
Tagebuch - Woche
1
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1. Tag, Samstag 04 06 2005 |
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Ich stehe um 0215 Uhr auf und mache Kaffee. Danach
transferiere ich unsere 3 Koffer und meinen großen
Rucksack ins Auto. Die Abfahrt verzögert sich (wie
erwartet) um ca. 30 Minuten. Um 0330 Uhr fahren wir los,
wenig Verkehr, alles scheint bestens. Erster Schock auf
der A1, kurz vor der Raststation YBBS - die Warnleuchte
für den Wasserstand leuchtet auf. Meine Ex scheint nicht
sonderlich beunruhigt, sie sagt, dass das öfters
vorkomme ... Wir füllen Wasser nach und ergänzen unsere
Wasservorräte bei der Tankstelle in YBBS. Keine weiteren
Probleme - bis kurz vor der Abzweigung auf die A21. Noch
einmal Wasser nachgefüllt. Ab dann geht so gut wie gar
nichts mehr ... Irgendwie schaffen wir es (mehr rollend
als fahrend) bis zur Tankstelle in ALLAND. Wir füllen
noch einmal Wasser nach und beschließen weiterzufahren,
da laut Tankstellenpächter weit und breit kein Taxi zu
bekommen sei - langsam läuft uns die Zeit davon. Fünf
Kilometer nach der Tankstelle geben wir auf, wir
schaffen es gerade noch bis zum letzten Parkplatz vor
WIEN. Meine Ex telefoniert mit dem ÖAMTC, ich rufe in der
Zwischenzeit ein Taxi. Leichte Probleme, zu erklären, wo
wir uns eigentlich befinden ... Danach rufe ich am
Flughafen an. Ziemlich kompliziert, niemand scheint
genau zu wissen, wer für uns (bzw. unseren Flug)
zuständig ist. Man verspricht mir jedoch, unser Problem
an die zuständige Stelle weiterzuleiten. Einzige klare
Aussage - wir müssen spätestens um 0615 Uhr einchecken!
Um 0550 Uhr trifft endlich das Taxi ein - die Nervosität
nimmt zu - vor allem, weil kurzfristig zwei Flugtickets
unauffindbar waren (unter den Sitz gerutscht). Der
Taxifahrer ist sehr nett und hilfsbereit. Er beruhigt
meine Ex, die zwischendurch noch einmal am Flughafen
anruft. Mein Scherz "Toller Urlaub - mit dem Auto nach
WIEN, mit dem Zug zurück nach LINZ ..." kommt nicht so
gut an. Endlich erreichen wir den Flughafen, ich kümmere
mich ums Gepäck, meine Ex sprintet zum Schalter. "Sind Sie
Frau Imhof? So ein Glück, ich wollte gerade endgültig
schließen ...". Zeit: 0635 Uhr - geschafft! Abflug
relativ pünktlich kurz nach 0700 Uhr. Hannahs
Begeisterung (immerhin ihr erster Flug) lässt relativ
schnell nach, sie beginnt sich zu langweilen. Nach einem
kleinen Frühstück Landung auf KORFU um ca. 1030 Uhr
Ortszeit - wie geplant (Flugzeit 01:35).
Ab
jetzt klappt alles wunderbar - Anja vom CORFELIOS-Team
begrüßt uns am Flughafen, unser Taxi (Transfer) wartet
bereits. Die Fahrt von Flughafen (KORFU-Stadt) in die
Buch AGIOS GEORGIOS dauert ca. 45 Minuten. KORFU ist,
verglichen mit dem südl. KROATIEN, wo wir letztes Jahr
unseren Urlaub verbrachten, eine sehr "grüne" Insel.
Auch in der Bucht werden wir von einem
CORFELIOS-Mitarbeiter empfangen, der uns zu unserem
Quartier begleitet. Organisation: SEHR GUT! Das Haus
MAGDALENA ist ca. 30 Meter vom Meer entfernt und
sieht wirklich nett (vor allem sehr gepflegt) aus.
Wichtig für Hannah: Ein Spielplatz im Garten !!! Die
Bucht ist riesig und erfreulicherweise nicht völlig
"zubetoniert" - in "unserem" Abschnitt (etwa in der
Mitte der Bucht) sind die Gebäude max. zweistöckig. Der
Strand ist sehr breit und sauber. Er wirkt trotz
Schönwetter fast verlassen. Riesige Hotelkomplexe sucht
man hier - Gott sei Dank - vergeblich!
Nach dem Auspacken verbringen wir den Rest des
Tages am Strand. Wir versuchen uns - so gut es geht -
beim Schlafen/Dösen abzuwechseln. Nur Hannah
scheint nicht müde zu sein ... Erste "Schnörchel-Versuche"
(= Schnorchel) gemeinsam mit Hannah. Das Wasser ist
erfreulicherweise sehr klar und sauber. Im Wasser
befindet sich unmittelbar nach dem Strand ein
Kiesstreifen, gefolgt von sehr glatten Felsen, dann
wieder Sand. Ich sehe einige kleinere Fische, beim
letzten Versuch gerate ich in einen wirklich großen
Schwarm winziger Fische. Abendessen in einer Taverne
gleich neben dem Haus MAGDALENA. Der Besitzer hatte uns
bereits am Nachmittag seinen frischen "GOFOS" (= ein
Tiefseefisch) angepriesen. Nicht ganz billig, hat sich
aber gelohnt - wirklich hervorragend! Hannah vertilgt
eine Portion Spaghetti - sehr einfallsreich ... |
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2. Tag, Sonntag 05 06 2005 |
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In der Nacht habe ich erwartungsgemäß geschlafen wie ein
Stein. Die große Vorfreude auf das Frühstück ist nur zum
Teil gerechtfertigt. Das "Basic" Frühstück besteht aus
Kaffee (gut, normaler Filterkaffee), Brot (weiß und
vollkornartig), Butter, Honig, Marmelade, drei Stück
Sandkuchen und einem Glas O-Saft (eine Art Konzentrat).
Wer - wie ich - üppige Frühstücksbuffets liebt, wird
etwas enttäuscht ... Zusätzlich werden Eier in allen
Variationen, Joghurt mit Nüssen und Honig und Obstteller
angeboten - allerdings muss man dafür extra bezahlen. Am
Nebentisch werden Ham and Eggs serviert - ich
beschließe, am nächsten Morgen ebenfalls ein
"kostenpflichtiges upgrade" in Anspruch zu nehmen! Wir
ergänzen unsere Strand-Ausrüstung (Sandspielzeug,
Getränke) im kleinen "Supermarkt" neben dem Haus (ca. 30
Meter), ab zum Strand. Etwas mehr Betrieb als am
Vortrag, dennoch bleiben zwischen den Badegästen ca. 5
Meter breite Lücken. Einige Strandabschnitte bleiben
völlig verwaist! ITALIEN/KROATIEN-Geschädigte dürften
bei dieser Schilderung vor Neid erblassen! Erste
Kontakte zu anderen Urlaubern (vorwiegend aus
Deutschland).
Hannah findet trotz leichter Verständigungsprobleme
(Dialekt!)
schnell
Spielkameraden. Kurz nach 1130 Uhr (Probleme mit
Zeitumstellung ...) begeben wir uns ins DELFINI
(Taverne). Dort findet eine Info-Veranstaltung für
Neuankömmlinge statt. Der persönlich anwesende
CORFELIOS-Chef stellt seine Crew vor Ort vor, im
Anschluss werden gezielt Fragen beantwortet. Alles kurz
und bündig, erfreulicherweise sehr "unaufdringlich". Wir
informieren uns bezüglich Fahrradverleih und buchen im
Anschluss einen Ausflug: "CORFU-Stadt am Abend". Das
kleine CORFELIOS-Büro (im Gebäude des DELFINI
untergebracht) ist erste Anlaufstelle für Fragen und
zusätzliche Wünsche (Ausflüge, Mietautos, etc.).
Abgesehen davon kann man sich Moskitonetze und
Sonnenschirme (Gebühr!) ausleihen. Kleiner Tipp:
Moskitonetze - unbedingt ausleihen, den Sonnenschirm
kann man in einem der kleinen Supermärkte kaufen und
dabei sogar noch etwas Geld sparen! Am Nachmittag mieten
wir ein Tretboot mit Rutsche (1 Std - EUR 8,--). Den
Rest des Tages verbringen wir am Strand.
Am Abend ein kleiner Spaziergang zum östlichen
Ende des Strandes. Unterwegs kommen wir an zwei größeren
Hotels vorbei, die jedoch im Vergleich zu den heute
üblichen "Hotelburgen" ebenfalls fast niedlich wirken.
Auffällig: Die meisten Tavernen sind so gut wie leer.
Nach ca. 1 km erreichen wir unser Ziel - ein
Internetcafe. Ca. 100 m vor dem Internetcafe mündet ein
ziemlich übel riechendes Rinnsaal ins Meer - offenbar
eine Art Abwasserkanal. Dieser Teil der Bucht wirkt
insgesamt etwas lauter und hektischer. Am Rückweg wollen
wir eigentlich eine der leeren Tavernen testen, Hannah
vereitelt diesen Plan. Sie besteht
darauf, wieder die GOLDEN BEACH Taverne zu
besuchen, wo wir schon am Vorabend waren. Die
Spielkameraden von gestern sind leider nicht da - Ersatz
ist jedoch schnell gefunden ... Während Hannah vor dem
Lokal am Strand herumtobt, unterhalten wir uns mit dem
Besitzer der Taverne. Hans stammt aus DEUTSCHLAND
und lebt seit drei Jahren ständig auf Korfu. Er wirkt
sehr engagiert und bemüht sich, "echte" griechische
Spezialitäten anzubieten. Hannahs Herz gewinnt er mit
einem kleinen "Gratis-Nachtisch", weil Sie so brav
aufgegessen hat. Erwachsene werden dafür übrigens mit
einem Ouzo belohnt ... Wir melden uns für sein "Freitags-Barbeque"
an, das die Tavernen der Bucht angeblich gänzlich
"leerfegt". Anja (CORFELIOS-Büro) schaut vorbei und bietet
uns netterweise für nächsten Tag eine Mitfahrgelegenheit
nach KORFU-Stadt an, um Geld zu besorgen. Einziger
Nachteil der Bucht - es gibt keine Geldautomaten !!! Da
wir inzwischen für Donnerstag den KORFU-Stadt Ausflug
gebucht haben, lehnen wir dankend ab - in der Hoffnung,
dass unsere Reserven bis dahin reichen werden ...
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3. Tag, Montag 06 06 2005 |
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Zum Frühstück gibt es heute statt der 3 Stück Kuchen 3
Blätter Wurst ... Ich wähle als "kostenpflichtiges
upgrade" hervorragende Ham and Eggs "mit allem drum und
dran" (= Tomaten, Gurken, Riesenbohnen). Heute findet
erstmals die von uns bereits zuvor gebuchte
Kinderbetreuung statt. Zeitraum: 1000 - 1400 Uhr, fürs
Mittagessen ist extra zu bezahlen, Getränke sind
ebenfalls nicht inkludiert ... In diesem Fall erscheint
das Preis-Leistungsverhältnis eher unausgewogen. Die
Betreuerin, die sich nebenbei noch um ihr eigenes
Kleinkind (!) kümmern muss, wirkt nicht sonderlich
engagiert. Hannah war jedenfalls nicht sonderlich
begeistert und wollte eine Stunde früher heimgehen -
sehr ungewöhnlich ... Wir spazieren in der Zwischenzeit
an das andere (westliche) Ende des Strandes. Auch hier
einige Tavernen und fast am Ende des Weges - eine
Tauchbasis! Allerdings bin ich noch nicht ganz sicher,
ob ich einen Versuch wagen soll - man wird sehen.
Unterwegs Karten in einem kleinen Supermarkt gekauft,
Kaffee und Kuchen (stolzer Preis) in der "Konditorei"
der Bucht konsumiert. Sehr schön gelegen (leicht
erhöht), wir sind die einzigen Gäste. Das Wetter ist
heute wechselhaft, ziemlich windig, zeitweise bewölkt.
Hannah
wird
abgeholt, ab zum Strand. Wir verbringen viel Zeit im
Wasser, ziemlich hohe Wellen. Hannah ist
begeistert - Wellen tauchen, drüber hüpfen, etc. etc.
Abendessen ausnahmsweise in einer anderen Taverne, im
Restaurant/Bar "ANONYMOS" (ca. 500 Meter östlich). Wirkt
sehr gepflegt und sauber - fast schon unwirklich ...
Wieder einmal sind wir die einzigen Gäste (später kommen
noch zwei). Essen in Ordnung, relativ günstig. Mein
"Pfeffersteak" war kein Filet, allerdings hatte ich
damit auch nicht wirklich gerechnet. Hannah vertilgt die
Hälfte eines Thunfisch-Sandwich, der wie ein "Riesen-Burger"
aussieht. Am Heimweg Eis aus einem Supermarkt für alle.
Es wird zunehmend windiger, am Himmel jagen schwarze
Wolken vorbei. Morgen ist laut Wetterbericht Regen
möglich ...
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4. Tag, Dienstag 07 06 2005 |
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Tatsächlich - strömender (fast monsunartiger) Regen am
Morgen. Nach ca. einer Stunde ist der Spuk vorbei.
Während des Frühstücks - diesmal gibt es drei dicke
Käsescheiben - nimmt die Nervosität merklich zu ...
Was tun, wenn das Wetter schlecht bleibt ??? Anja kommt
vorbei und teilt uns mit, dass nur
ein Jeep (EUR 60,-- pro Tag) verfügbar sei. Das
günstigste Leihauto - ein kleiner Fiat (EUR 35,-- pro
Tag) - ist bereits vergeben und sei generell schwer zu
bekommen. Alternative: Mit dem "Green-Line" Bus nach
KORFU-Stadt. Abfahrt um 1015 Uhr, uns bleibt noch eine
halbe Stunde Zeit. Der Bus fährt ca. 200 Meter östlich
vor einem der größeren Hotels ab. EUR 8,20 für drei
Personen, Hannah wird als "Vollzahler" gerechnet - ein
stolzer Preis ... Die 8 km bis zur Hauptstraße kann man
als Abenteuer bezeichnen - enge, von Olivenhainen
gesäumte Straßen. Richtig eng wird es in den Dörfern -
oft hat man den Eindruck, der Bus werde stecken bleiben.
Auf der Hauptstraße kommen wir dann etwas besser voran
und erreichen nach ca. einer Stunde KORFU-Stadt. Der
Busbahnhof (Green-Line) befindet sich unweit der Neuen
Festung. Wir spazieren zum Markt, Hannah ist vom
geschäftigen Treiben zutiefst beeindruckt. Vorbei an der
Ruine (nur der Turm steht noch) einer katholischen
Kirche führt unser Weg durch enge Gassen zur Esplanade.
Die Preise für eine kleine Erfrischung sind dort
(erwartungsgemäß) ziemlich hoch. Das Wetter wird immer
besser, während wir auf den höchsten Punkt der ALTEN
FESTUNG
klettern,
brennt die Sonne unbarmherzig vom Himmel. Der
Ausblick auf die Stadt entschädigt mich für den
erlittenen Flüssigkeitsverlust. Danach weiter Richtung
Hafen. Kurz vor dem prunkvollen Gouverneurspalast (heute
asiatisches Museum) beginnen Hannahs Augen wieder zu
leuchten - ein Spielplatz! Nach einer längeren Pause
weiter (der Küste entlang) Richtung neuer Festung -
schöne Aussicht. Kurz vor der neuen Festung Abstecher
Richtung Altstadt. Wieder enge Gassen (die eher an
ITALIEN erinnern), dazwischen schöne Plätze. Zurück zur
THEOTOKI VOULGARES, wo wir unseren Rundgang durch die
Altstadt begonnen hatten - vor allem deshalb
erwähnenswert, weil es entlang dieser Straße viele
Geldautomaten gibt! Wir ergänzen unsere Bargeldreserven
und marschieren wieder Richtung Busbahnhof. Hannah hat
genug von der Besichtigungstour - kleiner Zwischenstopp
in einem Café am SAN ROCO Platz (Busstation Blue Line),
ein Eis sorgt für Entspannung bzw. bessere Laune.
Mit dem Bus zurück in die Bucht (Abfahrt 1630 Uhr),
diesmal nur EUR 5,40 bezahlt ... Am Abend
Kinderbetreuung - "Kindergrillen"; scheint vorerst
mangels Teilnehmern nicht stattzufinden. Dann tauchen
aber doch noch zwei Mädchen in Hannahs Alter auf, der
Abend ist gerettet. Wir essen in einer Taverne in
unmittelbarer Nähe, ganz geheuer scheint die Betreuerin
Hannah noch immer nicht zu sein ... Da auch Anja (CORFELIOS-Büro)
anfangs dabei ist, sind die Kinder dann aber doch
zufrieden. Nette Unterhaltung mit den Eltern der
Mädchen, Rückkehr ca. 2230 Uhr. |
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5. Tag, Mittwoch 08 06 2005 |
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Anfangs strahlender Sonnenschein, während des Frühstücks
erste Wölkchen. Diesmal keine Wurst oder Käse sondern
Kekse - Hannah ist begeistert, Mama weniger ... Hannah
besteht auf einem gemütlichen Strandtag. Während wir
unsere "Ausrüstung" zum Strand schaffen, nimmt die
Bewölkung weiter zu. Ich kaufe mir eine
"Riesen-Schaufel", um endlich ansprechende (große)
Sandburgen errichten zu können. Nach einem längeren
Aufenthalt im Wasser - Hannah
übt eifrig schwimmen ohne "Schwimmflügerl" - beginnt es
zu regnen. Ein kurzes, heftiges Gewitter, sehr starker
Wind. Die Wolken verziehen sich schnell, der Wind
bleibt. Um die aufkommende "was sollen wir jetzt tun" -
Panik im Keim zu ersticken, schlage ich eine Wanderung
ins "Bergdorf" AFIONAS vor. Das Dorf befindet
sich auf einem 162 Meter hohen Felsen am westlichen Ende
der Bucht. Um Hannah nicht zu überfordern, bleiben wir
auf der Straße - angeblich gibt es eine Abkürzung bzw.
Schleichwege. Hannah bewältigt die ca. 2 km lange
Strecke erstaunlich gut - zur Sicherheit verspreche ich
ihr ein "Riesen-Eis", wenn sie es ganz alleine bis nach
oben schafft. Schöner Weg, ab der Hälfte Olivenhaine und
allerlei exotische Pflanzen in den Gärten mancher Häuser
entlang der Strecke. Sobald man den Kamm erreicht,
atemberaubender Blick auf die benachbarte Bucht und
einige kleinere Inseln. Das "Bergdorf" wird seinem Namen
durchaus gerecht. Enge Gassen, niedrige - meist frisch
renovierte - Häuser, wie aus dem Bilderbuch. Unmittelbar
nach dem Dorf ein toller Aussichtspunkt - leider sehr
windig ... Das Ziel -
Eine
Taverne mit Ausblick auf "unsere" Bucht - einfach
atemberaubend !!! Hannah meistert auch den Rückweg ohne
Hilfe und zeigt allen, denen wir begegnen, ihren tollen
Blumenstrauß. Nach der Rückkehr vergnügt sich Hannah mit
anderen Kindern auf dem hauseigenen Spielplatz. Um 1830
wollen wir uns mit einer deutschen Familie zum
Abendessen im DELFINI treffen. Eine weitere Familie
schließt sich an, insgesamt also 4 Kinder, für
Unterhaltung der Kleinen ist gesorgt ... Essen o.k.,
nennenswerte Preisunterschiede gibt es in den Tavernen
der Bucht nicht. Es wird ziemlich kühl, ich packe zum
ersten Mal einen Pullover aus.
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6. Tag, Donnerstag 09 06 2005 |
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Hannah ist offenbar ziemlich erschöpft und schläft sehr
lange - himmlische Ruhe beim Frühstück ... Zum
Standard-Frühstück gibt es heute einige Scheiben Salami.
Ich bestelle meine üblichen Ham and Eggs, meine Ex erhält
nach längeren Erklärungen ein Joghurt mit Früchten.
Wegen des starken Windes ist es ziemlich kühl, wieder
leistet mein Pulli gute Dienste. Hannah erscheint zum
Frühstück und vertilgt sofort die restliche Salami -
natürlich ohne Brot. Danach ab zum Strand - in der Sonne
sehr warm, nach wie vor starker Wind. Wir bauen eine
Sandburg, dann ein kurzer Ausflug ins Wasser. Die
Wassertemperatur ist spürbar gesunken, Hannah gibt
relativ schnell auf. Ich schnorchle noch ein wenig
herum, außer ein paar kleinen Fischen nicht viel zu
sehen. Unseren Liegplatz
haben
wir heute im Windschatten eines Tretbootes gewählt. Um
1600 Abfahrt nach KORFU-Stadt, Treffpunkt auf dem
Parkplatz hinter dem DELFINI. Die kleine Clara ist auch
dabei, für Unterhaltung während der Busfahrt ist also
gesorgt. Der Bus setzt uns direkt vor der NEUEN FESTUNG
(alter Hafen) ab, um 2200 Uhr müssen wir wieder hier
sein. Windig, angenehme Temperatur für einen Bummel
durch die engen Gassen der Altstadt. Mit viel Mühe
schaffe ich es, Hannah ein "BARBIE-TShirt" auszureden.
Danach beginnt meine Suche nach einer (kurzen) Badehose.
An jeder Ecke Bikinis bzw. Damenmoden, wenig bis gar
keine Angebote für Herren. Nach dem Rundgang Abendessen
in einer Taverne nahe des alten Hafens. Im Anschluss
Streifzug durch bisher nicht besuchte Teile der
Altstadt. Zahllose Geschäfte, dann endlich ein kleiner
Laden, der auch eine etwas umfangreichere Auswahl an
Badehosen im Sortiment hat. Ein voller Erfolg, zum
Abschluss ein hervorragender Cappuccino in einem kleinen
Café unweit des alten Hafens. Besonders hervorzuheben -
die süßen und sauren Crepes, die dort frisch zubereitet
werden. Hannah verschläft den größten Teil der
Heimfahrt, Rückkehr ins Zimmer um ca. 2300 Uhr. |
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7. Tag, Freitag 10 06 2005 |
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Heute steht Hannah sehr bald auf, vor dem Frühstück noch
Einkauf für eine Geburtstagsparty, zu der wir eingeladen
wurden. Die Zwillinge, die wir beim "Kindergrillen"
kennen gelernt hatten, feiern heute ihren 5. Geburtstag.
Die Familie wohnt in einem Appartement im westlichen
Teil der Bucht. Sehr schöne Häuser, sollten wir uns
entschließen, wiederzukommen, werden wir versuchen, dort
ein Plätzchen zu ergattern. Nicht etwa, weil es uns im
Haus
MAGDALENA
nicht gefällt, eine kleine Wohnung mit Küche bietet eben
gewisse Vorteile. Die Geburtstagsfeier ist wirklich
nett, nach und nach treffen die meisten Familien ein,
die wir im Laufe der Woche kennen gelernt haben. Tolle
Geburtstagstorte für die Zwillinge (siehe Foto 2. Tag),
vor Ort bestellt und frisch gebacken. Wir verabschieden
uns um 1230 Uhr und verbringen den Rest des Nachmittages
am Strand. Nächster Fixtermin: Das Barbeque am Abend.
Wir erscheinen überpünktlich, Hans weist uns den besten
Platz zu. Das große Essen beginnt mit "Greek Salad",
gefolgt von einer ganz ausgezeichneten Vorspeisenplatte.
Hannah verpasst fast alles, am Strand herumtollen ist
doch viel lustiger ... Der Hauptgang: 2 Lamm-Kottelets,
je 4 Stück Hühnerfilet (toll gewürzt!) und
Schweinefleisch (Schopf). Gesamtwertung: SEHR GUT !!!
Danach griechische Folklore - zwei wirklich gute
Tänzer, auch wir "dürfen" immer wieder mitmachen.
Feuerzauber (brennender Fußboden, Tisch), Teller
kaputtschmeißen, Hannah ist natürlich begeistert!
Abschieds-Ouzos mit einigen Bekannten, wir "versumpfen"
mit den Eltern der Zwillinge an der Bar ...
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